In between
Es sindGrenzen ist das Dazwischen, das mich fasziniert. Das, zwischen Figuration und Abstraktion, dort, wo Körper sich aus Farbe herausbilden und wieder in ihr auflösen. Aber auch das zwischen Tag und Nacht, Linie und Fläche, Erscheinen und Verschwinden, Werden und Vergehen. Die Zeiten und Zustände, in denen sich Grenzen auflösen und ein Übergang vom einen in das andere Möglich ist. Das Leben halt.
So kreist meine Malerei inhaltlich um das Verhältnis von Mensch und Natur und um Identität – verstanden als etwas, das nicht festgeschrieben ist, sondern sich wandelt und wächst. Mein Blick ist dabei auch der eines Biologen: Pflanzliches und Körperliches durchdringen einander, Figuren tauchen aus Landschaften auf und verschmelzen wieder mit ihnen.
Ich arbeite in lasierenden, fast aquarellhaften Schichten aus Acrylfarbe, Tusche und Sprühfarbe. Laufspuren und Drippings bleiben als Spuren des Prozesses sichtbar – die Bilder behalten etwas gerade Entstehendes, Lebendiges.
Neben großformatigen Leinwänden und begehbaren Bodenbildern von bis zu 4×10 Metern entstehen auch Zeichnungen, Druckgrafik und kleine Editionen auf Papier. 10 Meter und 10 Zentimeter und alles dazwischen.
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